




Bei strahlend blauem Himmel fand am 29. Mai 2010 bei sommerlichen Werten um die 22°C der Eimsbüttler Feuerwehrtag auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Eimsbüttel statt.
Bereits zwei Wochen vorher hatte die FF und der Förderverein mit einer großen Plakataktion auf dasheutige Feuerwehrfest aufmerksam gemacht, sodass wir alle optimistisch gestimmt waren, viele Gäste bei uns begrüßen werden zu dürfen.
Viele der JFler näherten sich an diesem Tag dem Feuerwehrhaus mit großen Kuchenpaketen, die sie mit ihren Eltern zusammen für den Kuchenstand gebacken hatten.
Es wurde Mittag und die Zeiger der Wachuhr näherten sich der eins. Langsam füllte sich das Gelände. Dies bedeutete für uns wiederum, uns auf unsere Posten zu begebe. Für den einen begann dieser Tag der offenen Tür an der Hüpfburg, während andere Lose verkauften oder kleineren Kindern bei ihren ersten Handgriffen am Strahlrohr (Spritze am Ende eines Schlauchs) beim Kinder-lösch-Haus unterstützten. Darüber hinaus gab es eine Station, an der die Aufgabe darin bestand drei 15 Meter lange C-Schläuche zu flechten, die beaufsichtigt werden musste. Leider entwickelte sich diese Station im Verlaufe des Tage immer mehr zu der Station „Wie verknote ich Feuerwehrschläuche am besten“.
– Naja, jeder wie er es mag!
Dann gab es natürlich noch eines der großen Highlights zu betreuen. Nämlich das Nebelzelt. Dafür hatten wir ein Feuerwehrzelt mit einer Kunstnebel-Maschine komplett vernebelt und einen kleinen Hindernisparcours darin aufgebaut, damit Groß und Klein einmal erleben konnten, was es heißt in einer komplett verrauchten Wohnung z.B. nach einer verletzten Person zu suchen.
Der einer oder andere von uns dachte sich zu dieser Station während seiner Aufsichtszeit beim Zelt ein paar kleine Spiele aus, wie zum Beispiel „Wer findet als erstes die versteckte Person im Rauch(hier repräsentiert durch eine Cola-Flasche)“ oder zeigte spontan mit ein paar anderen zusammen eine kleine Übung zum Thema Menschenrettung in verrauchten Gebieten.
Als letzter Einsatzbereich für die JF stand das absolute Must-Have einer jeden Feuerwehrveranstaltung auf dem Plan: Feuerwehrautos zeigen und kleinen Kindern einmal das Gefühl geben im Löschfahrzeug mit Feuerwehrhelm auf dem Kopf selber Feuerwehrmann zu sein.
Nach und nach durchliefen wir an diesem Tag Station für Station und gönnten uns in unseren Pausen das eine oder andere leckere vom Grill- oder Kuchenstand. Doch dann wurden die JFler durch das Piepen eines DMEs (Digitaler-Melde-Empfänger) und die Einsatzmeldung „Brennt Buschwerk neben dem Feuerwehrhaus“ ins Löschfahrzeug für die Jugendfeuerwehrübung alarmiert:
Ein Feuerwehrfest ist meist ein relativ großer Aufwand. Daher wollen wir uns an dieser Stelle beim Förderverein für die Hilfe bei der Organisation, bei den Eltern der JFler für die Kuchenspenden und allen weiteren, die unser Fest aktiv unterstützt haben bedanken. Nur so war es möglich, dass unser Fest mit 900 bis 1000 Besuchern zu dem größten wurde, welches wir je ausgerichtet haben.
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Text: Tobias Moll
Video: Dennis Storbeck