




Mittwoch der 29.07.2009, strahlend blauer Himmel, die Sonne scheint nieder auf unser Feuerwehrhaus. Langsam treffen immer mehr Mitglieder der Jugendfeuerwehr, der FF und des Fördervereins ein.
Tische werden vor das Haus getragen und gedeckt. Andere schieben den Grill aus der Fahrzeughalle und bestücken ihn mit Holzkohle.
Auch das Büffet füllt sich immer mehr mit Salaten und anderen Köstlichkeiten die die Eltern der Jfler und einige Mitglieder des Fördervereins mitgebracht haben.
Man könnte sich fragen, warum der erste JF-Dienst nach dem Landeszeltlager in Grömitz heute auf diese untypische Weise beginnt. – Die Antwort ist einfach, denn heute würden wir Besuch bekommen und zwar nicht irgendeinen: Heute sollten die Jugendfeuerwehrgruppen aus Nicaragua und Honduras, sowie aus Tansania kommen.
Die Gruppen sind im Rahmen des internationalen Jugendfeuerwehraustauschs der Jugendfeuerwehr Hamburg für zwei Wochen in Hamburg zu Besuch um hier die Kultur, die Wirtschaft und Arbeitswelt und natürlich die Feuerwehr kennen zu lernen.
Denn just in dem Moment in dem die Gruppen aus Nicaragua und Honduras eintreffen gibt es für die FF Alarm: Technische Hilfe – Explosionsgefahr (Ausströmendes Gas auf einer Baustelle).
So bleibt unseren Gästen zwar ein Teil der „Willkommensmannschaft“ vorenthalten, dafür sehen die Gäste die FF-Eimsbüttel allerdings gleich in Action.
...gut das schon alles fertig ist!
Einige Zeit später trifft auch die Gruppe aus Tansania mit dem zweiten Bus ein. Wir hatten die Tansanier schon im Zeltlager beim gemeinsamen Fußballspielen, Gitarre spielen, beim Pizza essen, oder sonst bei vielen kleineren Gelegenheiten gut kennen lernen können. Entsprechend herzlich war auch die Begrüßung. Insbesondere als unsere Gäste feststellten, dass auch die „hübsche Mandy“ aus Bramfeld, die für sie unerwartet mit dabei war, sich im „Empfangskomitee“ befand. – Ein Umstand, dem später unbedingt ein improvisiertes Lied auf der Gitarre gewidmet werden musste.
Doch zuerst ging es zur Besichtigung der Fahrzeuge, die vom Einsatz zurück gekehrt waren. Bei der Tour um/durch die Fahrzeuge erregten besonders die schweren hydraulischen Geräte das Interesse der Gäste. Diese mussten natürlich sofort selber ausprobiert werden.
Anschließend gingen wir zu dem Thema aus dem die Gäste eigentlich an unserer Fernmeldewache waren über: Funken.
Nach einer kurzen Instruktion ging es für die Jugendlichen aus Tansania im „Feldversuch“ selber ans Funken.
Nach nun schon einer ganzen Zeit begann das auf Feuerwehrveranstaltungen dieser Art obligatorische Grillen und alle wurden von unserem „Bernd am Grill“ Kay Storbeck bestens verköstigt.
Der Abend klang bei einer Gesangsvorstellung unserer tansanischen Gäste, bei der nicht selten der Name „Mandy“ fiel und später beim letzten gemeinsamen Fußballspielen aus.
Am Ende wurden noch Adressen und Handynummern ausgetauscht, dann nahte der Abschied. – Für immer?
Bestimmt nicht, denn schon im Herbst startet eine Gruppe aus Hamburg zum Gegenbesuch nach Dar es Salam.
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Text: Tobias Moll
Fotos: Marc Neumann