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Jugendfeuerwehr Hamburg-Eimsbüttel

Landeszeltlager 2009 der Jugendfeuerwehr Hamburg in Grömitz 2009


Fotogalerie: Zeltlager in Grömitz 2009 - Der erste Tag

Fotogalerie: Zeltlager in Grömitz 2009 - Besuch in den Küstenwache-Studios

Fotogalerie: Zeltlager in Grömitz 2009 - Der Tag im Hansa-Park

Fotogalerie: Zeltlager in Grömitz 2009 - Funk-Ralley in Lübeck

Wir waren zusammen im Landesjugendfeuerwehrzeltlager in Grömitz – das wohl Größte was wir in unserer viereinhalbjährigen Jugendfeuerwehrgeschichte bisher gemacht haben. Für eine Woche ging es ins Zeltlager mit über 800 anderen JF-Mitgliedern aus Jugendfeuerwehren aus dem ganzen Bundesgebiet. Außerdem waren Gruppe aus Tansania, Luxemburg, Honduras und Nicaragua dabei.

Vorweg geht unser Dank allerdings an unseren tatkräftigen Sponsor, die Hamburger Volksbank, die durch ihre Unterstützung uns auf dieser Reise einiges ermöglichte, was anderen Gruppen vorenthalten blieb.

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen eine Art Reisetagebuch zu schreiben, doch musste ich schon am zweiten Tag fesstellen, dass dieses Vorhaben recht aussichtslos war. Es passierte einfach soviel im Lager, dass man auf der einen Seite dies gar nicht alles in einem Bericht entsprechend zur Geltung kommen lassen konnte und auf der anderen Seite gar nicht die Zeit bestand dies alles nach allen Regeln der Kunst zu berichten.

Zu Anfang ein kleiner Überblick was Sie erwartet:
     • Zuerst zwei fertig gewordene Reisetagebucheinträge vom ersten und vierten Tag.
     • Dann die acht Ausgaben des „Martinshorn on Tour“, unserer täglichen Lagerzeitung an der
        man den Verlauf des Zeltlagers sehr gut nachvollziehen kann.

     • Dann sind natürlich auch Fotos vom Zeltlager online, wer Intresse daran hat, möge sich oben
        nochmal die Links zu den Fotogallerien zu Gemüte führen
     • Am Ende steht schließlich ein Lied, dass in den letzten vier Tagen zu unserem inoffiziellen
        Lagerlied geworden ist.


Der erste Tag

Regen, Regen, Regen. Das war unser erster Eindruck als wir am 18.07.2009 aus dem Fenster schauten. Wir schnappten uns unsere Taschen und machten uns auf den Weg zur Wache. Nachdem auch die Schutzkleidung in den Fahrzeuge verstaut war, brachen wir nach Grömitz auf. Nur über Bundesstraßen, denn die Autobahnen waren zu Ferienbeginn natürlich vollkommen überfüllt. Dennoch dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis wir unsere Fahrt durch das ewige Grau beendet hatten und im Sonnenschein das erste Mal den grömitzer Strand betraten. Zur gleichen Zeit wartete das Betreuerteam darauf die Eincheck-Unterlagen zu bekommen – ihre Aufgabe für die nächsten knapp zwei Stunden. Als dieses Procedere hintersich gebracht worden war, konnten wir endlich zum essen gehen und anschließend die Zelte beziehen. Wir fühlten uns gleich heimisch in unserer neuen Heimat, denn die Gruppenzelte mit ihrem soliden Holzfußboden und den stählernen Feldbetten erinnerten eher an kleine Häuschen (zugegebener Weise ohne jegliche Schallisolation). Dann musste natürlich der Verpflichtung die ein Urlaub an der Ostsee mit sich bringt gerecht geworden werden, denn bei mit der Zeit strahlendem Sonnenschein lag ein erfrischendes Bad im Meer natürlich nahe.

Um 19:00 Ohr erfuhren wir schließlich, dass das Lager offiziell noch gar nicht eröffnet war und dies erst nach dem Abendessen anstand. Zu diesem feierlichen Anlass durften wir in unserem riesigen Gemeinschaftszelt die hohen Tiere der Feuerwehr Hamburgs begrüßen, unter anderen den Oberbranddirektor Klaus Maurer, den stellvertretenden Landesbereichsführer sowie den Landesjugendfeuerwehrwart Uwe von Appen. Zur Freude aller Teilnehmer hatten die Redner ihre Grußworte der Veranstaltung angepasst, sodass sich die offiziellen Begrüßungen nicht zu sehr in die Länge zogen.

Ich bin gespannt, was der Abend noch bringen wird, aber ich hake den Eintrag für heute hiermit ab.

Tobias Moll


Der vierte Tag: Hansa-Park

Am vierten Tag wurden wir von dicken Tropfen geweckt, die auf unser Zelt hinab prasselten. Aber zum Glück verzogen sich die Wolken schnell und schon eine Stunde später schien die Sonne vom fast wolkenlosen blauen Himmel. Sodass wir pünktlich aufbrechen konnten. Am Park angekommen bildeten sich sofort drei Gruppen: Für die einen war der Weg zu Nessy der Super-Achterbahn der erste einzuschlagende Pfad, wogegen sich andere zu den Wasserbahnen auf den Weg machten.

Es war etwa 10:00 Uhr als wir die ersten Attraktionen besuchten und entsprechend kurz waren die Wartezeiten. Leider war dies jedoch nur eine Momentaufnahme, denn bei strahlendem Sonnenschein dauerte es nicht lange bis der ganze Park volle fahrlustiger Menschen war. Mussten wir am Anfang noch nur fünf Minuten an einer großen Wasserbahn warten, war nach zwei Stunden die Durchschnittswartezeit bereits auf ca. 45 min angestiegen. So kam es auch, dass wir uns alle unverabredet auf einem riesigen Hüpfburg-Berg wiedertrafen und um den höchsten Sprung, den schnellsten Abgang und das beste Gleichgewicht wetteiferten. Dann trennten sich unsere Wege wieder für eine Zeit lang um Schiffsschaukel, Autoskooter, Freefall-Tower, Hai oder mit einer der vielen, vielen anderen Attraktionen zu fahren. Zum Glück war der Andrang an den Attraktionen mit der Zeit ein wenig zurück gegangen.

Die Zeit schritt fort, Mittag war längst vorüber, als wie uns um etwa drei Uhr wiederum unverabredet trafen und den Besuch des Parks mit einer letzten Fahr auf einer Wasserbahn, etwas zu Essen und einem letzten kurzen Schreck, da nämlich plötzlich ein JFler weg war, abschlossen.

Um vier Uhr bestiegen wir die Auto und Busse und machten uns auf den Weg zurück zum Zeltlager. Dort angekommen war unsere erste Aktion der Weg zum Strand und ins Meer. Das Motto für den Rest des Tages lautete Sommer, Sonne, Strand und Meer. Passend dazu gab es am Abend eine Beach-Party. Das Organisationsteam hatte hierfür extra Sand in das Essenszelt geschafft?! äh, Beach-Party?

So verlief unser vierter Tag, mal sehen, was morgen passiert.

Tobias Moll


Die Lagerzeitung: Martinshorn on Tour




Lagerlieder

Unser Lied
Hasenscheisse - Bernd am Grill
Das offizielle Lagerlied
Frauenarzt & Manny Marc - Das geht ab