




Am 27.5.2009 haben wir die Technik- und Umweltschutzwache F 32 besucht.
Dort angekommen wurden wir erst in einen Konferenzraum geleitet, indem sich uns Ingo Buse, der uns heute durch die Wache führen wollte, vorstellt. Danach erzählte er uns etwas über die Geschichte der Wache und ihre Aufgaben.
Anschließend ging es auf den Hof, wo wir gleich einem ganzen Haufen Abrollcontainer („AB-“) gegenüberstanden, von denen Ingo uns einen nach dem Anderen zeigte:
Es begann gleich mit einem Highlight, dem Dekontaminationscontainer. Dieser ist mit seinen Spezialduschen und anderen Reinigungseinheiten immer zur ersten Reinigung von dekontaminierten Feuerwehrleuten in ihren Schutzanzügen bei Chemieunfällen an der Einsatzstelle.
Weiter ging es mit einem „AB-Schlauch-Container“ indem große Mengen Schlauchreserve für Großeinsätze vorgehalten werden. Unter den Schläuchen waren sogar welche von der extra großen Größe F. Dann kamen zwei Supergeneratorenfahrzeuge und zwei klassische Abrollbehälter „AB-Schaum“, sowie ein Container mit einem kleinen Kran darin. Der „Abrollbehälter-Hafen“ war mit speziellen Schiffslöschutensilien ausgestattet. Außerdem gab es noch einen Abrollbehälter mit einem Gabelstapler darin. Abgeschlossen wurde uns er Rundgang über den Hof von dem „AB-Spüren und Messen“ der Umweltschutzkomponente der Wache, der aber zur Zeit außer Betrieb war.
Am Ende unsers kleinen Rundganges bekamen wir sogar noch etwas „Einsatz-Action“ zu sehen. So wurde erst ein Abrollcontainer auf ein entsprechendes Fahrzeug geladen, dann fuhr der an der Wache stationierte Kran über den Hof und schließlich machte sich ein Einsatzleiter auf den Weg zu einem Einsatz.
Wir führten unsere Besichtigungstour unterdessen im Inneren der Wache fort, wo uns Ingo die Chemikalienschutzanzüge, die dazugehörigen Reinigungsanlagen und vieles, vieles mehr zeigt.
Einige weitere Highlights dort waren weitere drei auf Fahrzeuge verladene Abrollcontainer, einige „Supermessgeräte“ von weltweit führender Qualität, und natürlich der Feuerwehrkran mit einer effektiven Tragkraft von 40t.
Ein kleines Schmunzeln überkam uns allerdings, als wir das Feuerwehrmotorad mit Blaulichtanlage auf dem Dach für den Wehrführer entdeckten.
Insgesamt war es ein sehr interessanter Nachmittag, an dem wir einen ganz neuen Einblick in die Bekämpfung untypischer Spezialgefahren im Hamburger Feuerwehralltag bekamen.
______________
Tobias Moll