




Weihnachtsfeier – Gemütlich sitzt alle froh und friedlich zusammen, auf den Tischen liegen rote Tischdecken, selbstgebackene Kekse und Weihnachtssollen werden gegessen und im flackernden Licht der Kerzen lässt man das Jahr Revue passieren.
Wer mit diesen Erwartungen zu unserer Weihnachtsfeier gekommen wäre, wäre arg überrascht gewesen. Denn statt trauter Weihnachtsstimmung mit leichtem Zimtgeruch lag bei uns Benzin in der Luft.
Unserer Weihnachtsfeier sollte dieses Jahr auf einer Kartbahn statt finden.
Eigentlich hatten wir vor, wieder Kegeln zu gehen, aber nachdem ein Kamerad so euphorisch von seinem Geburtstag erzählte hatte, an dem er Kart gefahren war, stand unsere Aktivität für die Weichnachtsfeier fest.
Nachdem wir eine kleinen Einführung bekommen hatten und darüber aufgeklärt worden waren, wie man sich auf der Rennstrecke verhalten muss, wurden wir in zweier Teams aufgeteilt. Danach musste eine Sturmhaube aufgesetzt, und ein passender Helm gefunden werden.
Dann ging es zum Qualifying bei dem jeder Teampartner sich fünf Minuten einfahren durfte und dabei eine möglichst gute Startplatzierung rausfahren sollte.
Dieser erste Fahrtest ging schon sehr gut, wie die Rennleitung uns mitteilte, und das obwohl etwa die Hälfte von uns noch nie zuvor in einem Kart gesessen hatte.
Nach diesen ersten Runden zum warm werden, begann das Hauptrennen: 45 Minuten bei drei Fahrerwechseln innerhalb der Teams.
Viele Überholmanöver und einige Liter Benzin später stand wie immer einer auf dem Podest ganz oben, doch ganz unten stand eigentlich keiner, denn an Weihnachten gibt es keine Verlierer.
Etwas ist noch in Sachen Vorurteile erwähnenswert: Die schnellste Rundenzeit für die 400m lange Bahn, fuhr eine unserer zwei anwesenden weiblichen Kameradinnen!
Unserer Weihnachtsfeier für dieses Jahr schloss im Renncafe bei einem Hotdog und Softgetränken.
Fotos: Jörg Eckloff
Text: Tobias Moll